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Zeitreise mit Poly-Play und PainStation

Wer gerade beim vollen Körpereinsatz ist, dreht sich auf der Stelle um. Da gibt es noch mehr Bewegendes: Dance Dance Revolution mit diversen Original Songs und Spiele Mods von 2008. Den Reebok Cyberrider. Oder das Wii-Bowling, der Favorit bei den Älteren. Das macht riesig Spaß: im Museum spielen. Und statt still und leise auf den Zehenspitzen zu stehen, die Beine in die Hand zu nehmen, sich drehen und wenden.
Poly-Play - der Videospielautomat
der DDR
Wer es eher mit Höllenqualen hat, guckt geradeaus. Da steht ein Teil, bei dem es „Schmerz lass nach“ heißt, je nachdem wie hart man drauf ist. Das ist die weltberühmte PainStation aus dem Jahr 2001. Natürlich mit Pong. Aber Stromschlag oder Peitsche „bestrafen“ den, der verkehrt liegt.

Wem mehr nach etwas Geruhsamen zumute ist, geht gleich zum spielbaren Poly-Play, dem ersten und einzigen Videospielautomaten der DDR, vom VEB Polytechnik Karl-Marx-Stadt entwickelt und von 1985 bis 1989 gefertigt. Die ca. 1000 Automaten wurden vor allem in öffentlichen Einrichtungen aufgestellt. Das Stück kostete damals wahnsinnige 35.000 Mark der DDR.
Auch im folgenden Teil der Ausstellung kommt viel Wissenswertes für Bildungshungrige, Computerfreaks, Pädagogen, Tüftler, Jobinteressierte und Ausbildungsplatzsucher. Berufsbilder wie der Screen-Designer. E-Sport, Kultur- und Kunstgeschichte aus der Welt der Games. Dazu ein Einblick in die Kunst der Bewahrung der digitalen Welt.

Wenn man sich das alles angeschaut hat, möchte der Eine oder Andere den Rundgang noch ausführlicher machen. 300 Exponate lassen sich in einer Stunde kaum erkunden. Also alles auf Anfang. Und wiederkommen. Dazu Freunde mitbringen. Die Familie. Den Club. Die ganze Klasse. Oder gleich alle Berlin-Besucher.
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